Texas etc. / US-Politik Nachrichtenüberblick 20.7.2011

Die Texas Tribune hat eine vergleichende Analyse on 20 Jahren Wahlkampfwerbespot für den derzeitigen republikanischen gouverneur Rick Perry – beginnend mit seiner Kandidatur als Agricultural Commissioner. Ein Lehrstück über die Inszenierung und Profilbildung einer öffentlichen Person:

In other news:

  • U.S. Senator Richard Lugar versucht so viel Distanz wie möglich zwischen sich und Barack Obama zu bekommen, um seine erneute republikanische Nominierung in Indiana zu sichern. Ein weiteres Indiz für das polarisierte politische Klima. Es lohnt sich genauer zu verfolgen, ob er wieder aufgestellt wird.
  • Die Koch Brüder – erzkonservative Multimilladäre – haben die maximal mögliche Summe von 5.000 Dollar an die Kampagne von Scott Brown in Massachusetts überwiesen.
  • Michelle Bachmann macht erneut ihre Prioritäten klar – das Leben im Jenseits: “The most important thing is eternity, and what we can do for eternity.”
  • Michelle Bachmann II: Ihre Migräne wird kein Problem, wenn um 3 Uhr nachts ein Anruf von Hillary Clinton kommt.
  • Ein weiterer Republikaner – Rep. Alan West - verliert die Nerven und schreibt öffentlich über seine demokratische kollegin im Repräsentantenhaus, Debbie Wassermann-Schultz: “In an invective personal email sent Tuesday night, Rep. Allen West, R-Fla., lambasted fellow Florida Congress member Debbie Wasserman Schultz and accused her of being “vile,” “unprofessional,” “despicable” and “not a Lady.”
  • Und Obama vs. Romney würde in 2012 richtig, richtig eng werden.

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Sarah Palins Film floppt / US Nachrichtenüberblick 19.07.2011

Sarah Palins neuer Film Undefeated kommt bei den Kritikern und Zuschauern nicht sonderlich gut an:

Das kann aber auch an den desaströsen Besucherzahlen liegen. Sie ist einfach sooooo 2010.

Weitere Neuigkeiten:

  • Scott Brown Chancen auf eine erneute Wahl für eine volle Wahlperiode im U.S. Senat für Massachusetts sind nach schweren Auseinandersetzung bei den Demokraten deutlich gestiegen, meint der Boston Globe.
  • Eben diese Chancen könnten aber deutlich sinken, wenn Elizabeth Warren – gestern erst von BArack Obama als möglche Chefin der Finanzaufsicht abgesägt – für eine Kandidatur entscheidet. Immerhin wird sie dafür u.a. vom Wall Street Journal aufgefordert. Dieser vergiftete Rate kommt aus der Serie “Be careful what you wish for”…
  • Das Wall Street Journal untersucht die Wahlen in Virginia. Ein Staat der eine bedeutetender Indikator dafür sein wird, on Obamas Wählerkoalition zusammenhält.
  • Ansonsten steht Barack Obama in der Debt-Ceiling-Debatte bisher nach neuesten Umfragen weniger schlecht da als die anderen.
  • Nicht völlig überraschend, nun aber belegt: Wählerinnen und Wähler entscheiden sich auch und deutlich nach dem Aussehen der Kandidatinnen und Kandidaten.

Kleiner Bonus:

Es ist ja eigentlich keine neue Nachricht, aber jetzt weiß es auch die TSA: Donald Rumsfeld ist ein Sicherheitsrisiko:

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US-Wahlen / Nachrichtenüberblick 18.7.2011

Guten Morgen, folgende Hinweise für heute:

Rick Perry, zur Zeit Gouverneur von Texas wird in der nächsten Zeit seine Kandidatur für die republikanische Präsidentschaftskandidatur bekannt geben – aber noch nicht gleich:

“I’m not ready to tell you that I’m ready to announce that I’m in. But I’m getting more and more comfortable every day that this is what I’ve been called to do. This is what America needs.”

Michelle Bachmann verlässt nach 10 Jahren ihre Kirche, die Wisconsin Evangelical Lutheran Synod. Warum? Weil sie jetzt erst bemerkt hat, dass ihre Kirche radikal anti-katholisch ist und den Papst für den Teufel hält:

“We identify the Antichrist as the Papacy,” the denomination’s website says. “This is an historical judgment based on Scripture.”

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58 Prozent der Republikaner haben keine Ahnung, wen sie 2012 unterstützen sollen

sagt GALLUP:

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Zum endlichen Ende der Frauen WM

Am Rande der Gesellschaft zum Thema Frauenfussball

Nach all den Jahren: Papst unterstützt Homoehe


Pope Supports Gay Marriage After Meeting Charming Connecticut Couple

Vogue oder Wallstreet: US Campaign Fundraising 2 Q 2011

Vielleicht kommt ja Michelle Obama auf das Cover der September Ausgabe der Vogue? Anna Wintour ist jedenfalls dieses Jahr eine Top Fundraiserin für Barack Obama:

“The Obama campaign revealed its army of top fund-raisers for the first time, identifying a group of 244 lawyers, business executives and celebrities, including Anna Wintour, the editor of Vogue magazine, and Jeffrey Katzenberg, a Hollywood mogul. The donors included 27 people who collected more than $500,000 each in donations to the president and the Democratic Party.”

Die Spenden an die Kandidatinnen und Kandidaten beider großen amerikanischen Parteien sind eine “invisible primary”. Sie sind in ein Gradmesser für sie Unterstützung einer Kandidatin oder eines Kanditaten: Zum einen heißt mehr Geld auch hier mehr politische Möglichkeiten, zum anderen zeigt die Zusammensetzung (z.B. viele kleine oder weniger große) die Tiefe der Unterstützung an der Basis der Parteien. Dazu ein paar Einschätzungen:

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Aktueller Spendenstand in den US Präsidentschaftswahlen

The 2012 Money Race: Compare the Presidential Candidates – Campaign Finance – Election 2012 – NYTimes.com.